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beteo: Referenzmodell

 

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ALM Referenzmodell & Assessment

Für die Einstufung von Unternehmen wurde das ALM Referenzmodell entwickelt. Dazu gehört das ALM Assessment mit seinem ausgeklügelten Wertungssystem. Damit werden die Komplexität der untersuchten Umgebung und die Reife der einzelnen ALM Disziplinen bewertet. Für jede Disziplin steht ein eigens dafür entwickelter Fragebogen zur Verfügung. Der Fokus der Fragen liegt auf den jeweiligen Prozessen und Methoden, auf den Rollen und Verantwortlichkeiten, auf der Dokumentation, dem Reporting sowie auf der Werkzeugunterstützung. Dafür wurden die ALM Disziplinen (Level 1) in Kategorien (Level 2) und Tätigkeiten (Level 3) aufgeteilt. Im illustrierten Beispiel der Kategorie Test Management (Level 2) sind das die Tätigkeiten Requirements, Risk Based Quality, Change Impact, Test Konzept, Test Design, Test Durchführung, Test & Requirements Coverage und Defect Management (Level 3). Befragt werden alle in das Application Quality Management (Level 1) involvierten Rollen: Testleiter, Test Manager, Tester, Projektleiter, Entwicklungsleiter und der Qualitätsverantwortliche. Aus der Analyse der individuellen Einstufungen ist schnell ersichtlich, wo Handlungsbedarf besteht. Sei dies wegen einer generell tiefen Bewertung oder aufgrund grosser Unterschiede in der Wahrnehmung der einzelnen Rollen. Daraus  können dann gezielte Verbesserungsmassnahmen abgeleitet und eine konkrete Umsetzungs-Roadmap erstellt werden.



Die konsolidierten Bewertungen werden dann im Referenzmodell dargestellt. Auf einer Achse werden die SAP Systemlandschaften nach ihrer Komplexität positioniert. Als Basis gelten Kriterien wie die Anzahl Systeme, Instanzen, Mandanten und Transportwege, integrierte Drittsysteme, eingesetzte Technologien, regionale Verteilung, Anzahl Benutzer, notwendige Verfügbarkeit oder die Organisation der Entwicklungsmannschaft. Auf der anderen Achse wird der Umgang der Unternehmung mit Veränderungen und die für die vorhandene Komplexität notwendige ALM Ausbaustufe bewertet.



Damit wird das Referenzmodell und das dazugehörige Assessment zum strategischen Instrument. IT-Organisation können je nach Position im Modell gezielt weiterentwickelt werden. Sei es durch Steigerung der Ausbaustufe, die Reduktion von Aufwänden oder proaktive Massnahmen im Hinblick auf die zukünftige Entwicklung. Mittels Assessment werden Kunden im Modell evaluiert, mit dem Benchmark-Index verglichen und je nach Einstufung Massnahmen generiert, welche entsprechende Prozesse und Werkzeuge zur Automatisierung beinhalten.

 
 

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